![]() |
||||||
| DER LANGE WEG IN DIE ENDLICHKEIT | ||||||
| - ein Tabuthema, der besonderen Art, in unserer Gesellschaft - | ||||||
![]() |
||||||
Das Jahr 2005
und auch der Beginn des Jahres 2006 waren für mich eine Zeit des Abschieds und
des immerwährenden Neuanfangs. |
||||||
Im vorletzten
Jahr haben wir unseren Familienhund Eumel, meine Oma, Zuckerschnecke,
meine Tante Kaino und den Bruder meiner Mutter verloren. Viel Zeit, um sich mit
den einzelnen Stadien des Sterbens auseinander zu setzen. |
||||||
Wie ruhig und
gelassen wir auf unsere letzte Reise gehen, hängt nicht zuletzt von unserem
Glauben und der Gewissheit ab, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.
Unerledigtes und Sorgen um das Danach für die Angehörigen und auch das Mitgefühl
mit der Trauer unserer Angehörigen kann uns am Sterben hindern. |
||||||
Manchmal
werden wir schneller aus diesem Leben katapultiert als uns das lieb ist. Wir und
unserer Angehörigen müssen dann mit dieser Tatsache irgendwie weiterexistieren
können. Denn, das ist sicher, mit dem Tod ist nicht alles vorbei. |
||||||
Ein schöner
philosophischer Spruch nennt "den Schlaf den kleinen Bruder des Todes". |
||||||
Hier möchte
ich aber die einzelnen Stadien des Sterbeprozesses beschreiben.
Wir werden krank
und fühlen uns gar nicht wohl. Eventuell sind wir gehandicapped,
dement oder auch anders erkrankt und werden aus
dem Leben gerissen, das wir für so viele Jahre kannten. Wir erkennen und
erfahren von Anderen, dass wir unheilbar krank sind und wahrscheinlich sterben
werden. Zuerst wollen wir das nicht wahrhaben. Wir sind deprimiert und hadern
mit unserem Schicksal, warum uns das passieren musste. (Aber sterben wir nicht
alle?) Nach und nach lernen wir diese Tatsache zu akzeptieren. Wir bereiten uns
vor. In dieser Zeit bestellen wir - wie man so schön sagt - "unser Haus". In
dieser Phase des Ablöseprozesses besprechen wir alle finanziellen und sonstigen
wichtigen geschäftlichen Dinge mit unseren Angehörigen. Wir planen eventuell
unsere Beerdigung oder entscheiden, wie und wo wir bestattet werden wollen.
Manchmal fällt uns dies mit unseren nahen Angehörigen sehr schwer, weil diese
die Tatsache nicht akzeptieren wollen, dass wir sterben werden und jeder
Versuch, uns am Leben erhalten zu wollen, zwecklos ist. |
||||||
Nach und nach
schauen wir immer mehr nach innen. Verstorbene Verwandte kommen uns als
Lichtwesen besuchen und versichern uns in Träumen, dass wir keine Angst vor dem
Tod haben müssen. Manchmal sehen wir -und andere hellsichtige Menschen - sie
auch in den Wachphasen um uns herum. Pflegepersonal in Krankenhäuser unterstellt
uns, dass wir Halluzinationen haben. Unser Körper wird immer schwächer, die
Schmerzen stärker und unser Geist entzieht sich dem, in dem er immer wieder in
die Zwischenwelten des Schlafes flieht. Eine gute Schmerztherapie hilft uns
jetzt den Schmerz besser zu ertragen und die verständnis- und liebevolle
Unerstützung unserer Mitmenschen versüßt uns diese letzte Lebensphase.
Wenn auch unsere Angehörigen sehr leiden, da sie unser Leid nicht
ertragen können. Die Liebe bedingt, dass wir für unsere Nächsten
mitfühlen. |
||||||
Unsere
Körperfunktionen verschlechtern sich weiter. Der Arzt teilt den Angehörigen mit,
dass es bald soweit sein wird. Wir haben Schmerzen. Auch wenn unsere Umwelt nun
unser Leiden kaum mehr mit ansehen kann, so haben wir doch ein gutes Mittel
gefunden, die unsagbaren Schmerzen zu ertragen, in dem wir unsere Seele mit
unseren Lichtwesen mitgehen lassen. Viele Menschen sehen sich selbst in dieser
Zeit außerhalb ihres Körpers aus einer Distanz. Sie sind verwirrt, warum ihr
Körper dort unten liegt und Schmerzen hat, sie aber die Menschen im Raum sehen
und hören können, aber den Schmerz nicht mehr empfinden. |
||||||
Wenn die
Körperfunktionen, wie ein defekter Motor, zum Stehen kommen, fühlt die Seele wie
sie den kranken Körper abstreift. Die Seele des Verstorbenen ist erstaunt und
etwas verwirrt, was denn nun passiert ist. Die Lichtwesen, die sie in den
letzten Tagen der Ablösung begleitet haben, nehmen die Seele mit in einen
Zwischenbereich, wo sie noch eine gewisse Zeit verweilt bis sie dann in die
Ewigkeit eingeht. |
||||||
Da das Sterben
nicht davon abhängt, ob wir Mensch oder Tier sind, können wir diese Erfahrungen
mit Sterbenden auch auf sterbende Tiere umsetzen. Wenn ein Tier stirbt, dann
entscheidet es noch intuitiver als ein Mensch das tut, weil es nicht unseren
menschlichen Zwängen unterworfen war. |
||||||
Ich war ein
großer Verfechter der Sterbehilfe und habe meinen Tieren immer versucht das Leid
zu ersparen. Allerdings habe ich lernen müssen, dass jedes Lebewesen selbst
bestimmen möchte, wie es stirbt und daher musste ich meine Ansichten revidieren,
was mir zugegebenermaßen sehr schwer fiel. |
||||||
| Die wichtigste Botschaft für alle Trauernden und nach Wahrheit Suchenden ist, dass Niemand allein stirbt. Es gibt immer Sterbebegleiter aus dem Jenseits wie auh Sterbebegleiter, die aus dem Irdischen kommen, die ein Geistwesen hinüberbegleiten werden. Keine Angst! | ||||||
| Jedes Wesen hat einen Geistführer. Ich bin glücklich zu wissen, dass die liebsten Seelen meine liebsten Verwandten im diesseitigen Leben waren. Wenn man erst diese Dinge akzeptiert, dann ist auch der nächste Schritt nicht so weit entfernt. Ja, wir haben alle schon mehr als einmal existiert. Wer hier ein wenig mehr erfahren möchte, der darf mich gerne kontaktieren. | ||||||
Auch während
ich dies schreibe, kommen mir die Tränen wegen meiner erlittenen Verluste. Aber
meine Tränen sind egoistisch, denn ich weiß, dass es meinen Lieben nun gut geht
und sie auf mich warten werden. Wir werden irgendwann vereint sein. Eine kluge
Frau hat mir viele Jahre nach ihrem Tod gesagt: "Warum weinst Du denn? Gerade Du
weißt doch, dass der Tod eigentlich nur der Anfang ist. Du kannst nicht hier
bleiben. Aber Du kommst ja bald und dann sind wir alle wieder vereint. Die Zeit
existiert hier nicht. Gestern ist genauso heute wie auch morgen. Darum weine
nicht, Du bist doch nicht allein. Wir sind doch hier. Nur kannst Du uns nicht
sehen." ..... Danke, Mama ! |
||||||
![]() |
||||||
| ZURÜCK | ||||||
|
statistik by onetwomax.de |
||||||
| Copyright - Bettina Rode 01/07 updated: 08/07- Mail: lasperlas@t-online.de | ||||||